Das Leben in Shanghais alten Gassen und Shikumen

Patrick wohnt in Shanghai in einem schönen, alten, historischen Viertel. Der sogenannten Former French Consession.

Also in einem alten französischen Viertel. Wobei so französisch sieht es hier eigentlich gar nicht aus. Bis auf die Platanen, die die Straßen säumen vielleicht.. 😉 und vereinzelt ein paar alte Kolonialbauten.

Ansonsten finde ich kann man hier noch schön das alte Shanghai spüren. Vor allem morgens auf dem Weg zur Arbeit, wenn die Straßen noch relativ leer und ruhig sind.

Dann sieht man die Menschen schnell auf dem Weg zur Arbeit ihr Frühstück kaufen.

Den täglichen Gemüsestand, der sein Gemüse mitten auf dem Gehweg verkauft.

Bevor es dann in die überfüllte Metro zur Arbeit geht.

Abends auf dem Weg zurück von der Arbeit durch ein altes schönes Shikumen Viertel. Das ist das Shanghai, das ich besonders mag.

Auch mit seinen Gegensätzen. Der Eingang zu dieser Siedlung geht von der großen, modernen Huaihai Lu ab, mit ihren vielen internationalen und auch teuren Geschäften. Der Eingang geht vorbei an einer Luxus Apartmentanlage, vor der oft ein Bentley parkt.

Und dann ist man mitten drin in den alten, kleinen Gassen.

Die Wäsche wird hier vielfach noch mitten auf der Straße aufgehängt.

Und die Freiwilligen Müllsortierer halten ein Schwätzchen.

In Shanghai wurde neuerdings die Mülltrennung eingeführt. Und wenn sie was machen, dann auch richtig.. 😉 Jeder Bewohner musste ein Formular unterzeichnen. Trennt man trotzdem falsch, muss man Strafe zahlen. Die Mülltonnen sind Kamera überwacht und neuerdings nur noch 2 h am Morgen und 2 h am Abend geöffnet. Während dieser Zeit helfen und beobachten einem Freiwillige bei der Mülltrennung.

Ja, soweit der kleine Eindruck in das Leben in den alten Straßen und Gassen in der French Consession.

Auch Patrick wohnt übrigens in so einem alten Lanehouse in einer kleinen Gasse. Allerdings in einer wirklich schön renovierten, wenn auch recht kleinen, Wohnung.

Wenn man das Gebäude betritt befindet man sich allerdings zunächst einmal in der Gemeinschaftsküche. Die meisten Badezimmer sind auch nach wie vor auf dem Flur. Es scheint sogar noch ein paar wenige Wohnungen komplett ohne Bad zu geben, wo nach wie vor ein Gemeinschaftsbad auf der Straße genutzt wird. Zum Glück hat Patrick’s Wohnung aber ein eigenes Badezimmer une eine eigene Küche.. 😉

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