Golden week – Chilling in the Philippines

Anfang Oktober war in China die sogenannte Golden Week, Nationalfeiertagswoche. Da haben alle Firmen geschlossen und es findet die größte jährliche Völkerwanderung der Welt statt.. 😉 Das beste was man mit der freien Zeit machen kann, ist  entweder zuhause zu bleiben oder das Land verlassen, denn in China ist dann alles voll. Die Chinesen nennen dieses Phänomen: Ren shan, ren hu. Menschen Berge, Menschen Seen.

Wir haben uns für Letzteres entschieden und haben uns eine Woche lang auf den Philippinen erholt.. 😉

Dies war nun unser letzter Urlaub vor Weihnachten, bevor unsere Zeit hier in China zu Ende geht. Denn irgendwann sind die Urlaubstage dann leider aufgebraucht.. 😉 Die letzten Wochen hier heißt es also durcharbeiten.. 😉

Nun zu den Philippinen.. Von China aus ist man super schnell auf den Philippinen, nach gerade einmal 3 h Flug ist man dort. Allerdings ist man dann erst einmal nur in Manila und muss von dort aus umsteigen und auf eine der vielen kleineren Inseln weiterfliegen. Denn Manila selbst ist nicht wirklich sehenswert. Im Wesentlichen einfach nur eine Großstadt und soll auch nicht so sicher sein.. Wenn man also an den Strand möchte, und hierfür sind die Philippinen schließlich bekannt, dann muss man noch etwas weiter fliegen.

Für uns ging es von Manila aus weiter Richtung Boracay. Eine der bekanntesten Inseln, wenn nicht sogar die bekannteste.

Leider ist der Flughafen in Manila etwas kompliziert und hat verschiedene Terminals. Das Gepäck wird nicht durchgecheckt, man muss durch die Immigration durch und wir mussten auch nochmal zum Check-in. Daher braucht man hier einiges an Zeit. Wir hatten zum Glück nur Handgepäck dabei, für eine Woche Strand braucht man ja nicht viel Gepäck.. 😉 außerdem war bei unserem Flugticket eh nur Handgepäck dabei.. 😉

Bei der Einreise gab es mal wieder eine riesen Schlange und es hat ewig gedauert. So dass wir uns am Ende tatsächlich einfach vorgedrängelt haben, um unseren Anschlussflug noch zu bekommen..

Am unserem Zielflughafen Caticlan angekommen ging es weiter mit dem Auto zum Bootsanleger und mit einem Boot rüber nach Boracay.

Den kompletten Transfer hier haben wir über unser Hotel organisieren lassen. Wir waren auch echt hundemüde nach dem super kurzen Nachtflug. Unser Flieger ging nachts um 1:30. Da waren wir echt froh einfach nur jemandem hinterher laufen zu müssen. Auch wenn hier alles echt super klein war und es sicher auch kein Problem gewesen wäre, den Transport selbst zu organisieren.. 😉

12 h nachdem wir bei Patrick das Haus verlassen haben, sind wir schließlich im Hotel angekommen.. 😉

Leider konnten wir zu der Uhrzeit noch nicht auf unser Zimmer und haben uns daher erstmal die Zeit mit frühstücken vertrieben. Es war ja aber auch erst 10:30 und im Flieger gab es nichts zu essen, war eine günstige Airline.. 😉

Unser Hotel hieß Villa Caemilla und wurde mir von einem Bekannten empfohlen. Es befand sich am sogenannten Station 3 Strandabschnitt von Boracay am White Beach. Der White Beach ist der bekannteste Strand auf Boracay und hier sind auch die meisten Hotels. Es gibt 3 Abschnitte: Station 1, 2 und 3. Wobei Station 2 der vollste und nicht wirklich empfehlenswerte Abschnitt ist. Hier geht es mehr ums Party machen, weswegen wir jetzt nicht unbedingt her gekommen sind.. 😉 Boracay ist allerdings tatsächlich bekannt für seine Parties! 😉

Boracay ist eine recht kleine Insel, gerade einmal 7 km lang und 2 km breit. Sie ist sehr beliebt bei Touristen und hatte auch schon ein paar Auszeichnungen erhalten. In der Vergangenheit ist das mit dem Tourismus leider alles etwas aus dem Ruder gelaufen und die Insel wurde von der Regierung eine zeitlang geschlossen. Seit Anfang diesen Jahres ist sie wieder geöffnet. Man findet allerdings noch an sehr vielen Orten auf der Insel Baustellen, wo beispielsweise an der Kanalisation gearbeitet wird..

Der Strand und das Meer hier sind wirklich traumhaft!! Total klares, türkises, warmes Wasser und ein weißer Traumsandstrand mit Palmen. So ein schönes Meer und so einen tollen Strand hatten wir bisher noch in keinem anderen Land.

Auch die Aussicht von unserem Hotel beim Frühstück, Abendessen oder Sun downer war ein Traum.

Einziger kleiner Haken, seit die Insel geschlossen war, sind keine Liegen, keine Sonnenschirme und auch kein Essen und Trinken mehr am Strand erlaubt.

Das heißt man muss ständig dem Schatten der Palme nachwandern. Denn zum in der Sonne liegen war es einfach viel zu heiß.. 😉 wobei wir uns die meiste Zeit eh im Meer aufgehalten haben. Das war wie eine Badewanne so schön warm und ruhig. Ideal zum Chillen im Schwimmreifen.. 😉

An unserem zweiten Tag haben wir eine Ausflug mit einem Boot gemacht. Einen sogenannten „Insel hopping“ Trip. Allerdings ging es dabei missverständlicher Weise nicht auf andere Inseln, sondern nur einmal um die Insel herum. War aber trotzdem echt super, vor allem weil wir uns ein Privatboot gemietet hatten. 😉 Hatten keine Lust auf so eine Massenveranstaltung.. 😉 Dafür war das Boot aber recht klein und hatte am Nachmittag mit den aufgekommen Wellen etwas Probleme und das obwohl die Wellen wirklich noch ziemlich klein waren.. 😉

Es ging bei der Tour zunächst an einen bekannten anderen Strand, an den Pukabeach. Und zwar an einen Abschnitt, den man bei Flut nur mit dem Boot erreicht. Auch hier wirklich ein Traumstrand und vor allem sehr ruhig, gechillte Atmosphäre und wenig Menschen.. 😉 wirklich wie im Paradies.. 😉

Danach ging es weiter an einen anderen Spot zum Schnorcheln vom Boot aus.

Hier gab es viele kleine Fische, jetzt nichts was es wo anders nicht gibt, aber wirklich beeindruckend klares Wasser. Das war schon echt besonders.

Der zweite Schnorchelspot war in der Nähe von der sogenannten Krokodil Insel. Einer Mini Insel, die von der Form her an ein Krokodil erinnert. Hier gab es unglaublich viele und tolle Korallen. So einen super schönen Korallengarten haben wir bisher noch nie gesehen. Hier herrschte allerdings ziemliche Strömung und irgendwie genießen das die Fische besonders, in der Strömung herum zu flitzen.. 😉 auch sehr lustig zu beobachten.. 😉

Den letzten Stopp haben wir auf der Hauptinsel zum Mittagessen gemacht. Dort waren wir ganz alleine in einem riesen outdoor Essenssaal. Wir sind morgens erst recht spät nach den meisten Gruppen gestartet, vermutlich waren die anderen einfach alle schon wieder weg!? Hoffen wir zumindest mal.. 😉 Essen war leider nicht besonders gut, aber egal der Trip an sich schon.. 😉

Außer diesem Island hopping Trip kann man nicht besonders viel auf der Insel machen, ausser tauchen zu gehen, hierfür sind die Philippinen echt super und auch bekannt. Tauchen können wir allerdings nicht und wollten es auch nicht lernen oder ausprobieren. 😉 Ist irgendwie nicht wirklich was für uns beide.. 😉

Wir wollten ursprünglich gerne mal Kyte Surfen ausprobieren, aber es gab leider überhaupt keinen Wind. Daher haben wir die meiste Zeit einfach am Meer und im Wasser gechillt.. 😉

Und ich muss auch ganz ehrlich sagen, wenn man sich mal so an das Chillen gewöhnt hat, dann wird man auch echt etwas faul und möchte gar nichts anderes mehr machen.. 😉 ursprünglich dachte ich ja mir wird das zu langweilig, aber nein weit gefehlt.. 😉 ist aber auch echt soo schön das Meer und der Strand hier.. 😉 und wir hatten wirklich ziemliches Glück mit dem Wetter!! Eigentlich war es noch Regenzeit, wenn auch das Ende der Regenzeit. Und auf den Philippinen gibt es auch viele Typhoons. Aber bei uns hat es zum Glück kaum geregnet und auch nur zweimal kurz gewittert. Es war durchweg warm, selbst abends brauchte man nichts drüber ziehen, sondern hat eher sogar immernoch geschwitzt.. 😉

Abends kann man auf Boracay an der Strandpromenade oder auch direkt am Strand entlang laufen. Die Strandpromenade ist nicht befestigt, sondern besteht tatsächlich nur aus Sand. Was ich ganz schön fand. Leider haben sie jedoch an vielen Stellen Gerüste mit Netzen dran aufgestellt, anscheinend zum Windschutz, wobei mir der tatsächlich Effekt hiervon noch nicht ganz klar ist.. aber sie werden schon Erfahrung hier mit Wind haben.. 😉 Die Gerüste nehmen auf jeden Fall etwas von dem Flair weg, finde ich, sind aber zum Glück nicht überall vorhanden.

Etwas schade ist es, dass es gar nicht so einfach ist eine gemütliche, ruhige, einladende Bar oder Restaurant zu finden. Es fehlt hier meiner Meinung nach irgendwie etwas an Charakter und schöner Einrichtung und Design. Die meisten Restaurants sind direkt an der quirligen Strandpromenade oder in der Shopping Gegend der sogenannten D-Mall.

Es gibt trotzdem ein paar nette, ruhige Restaurants, aber die muss man erstmal finden.. 😉

Hier ein paar Eindrücke von unserem Essen auf Boracay. 😉

Lustig war, dass wir mehrere Bekannte von mir aus Wuxi auf Boracay getroffen haben. So zum Beispiel bereits am ersten Abend Freunde, die mittlerweile leider nicht mehr in Wuxi, sondern in einer anderen Stadt in China leben. War auf jeden Fall sehr cool sie dort mal wieder zu sehen und das auch noch so völlig ungeplant. Wir haben uns ein paar Mal zum Abendessen getroffen und auch so läuft man sich auf so einer kleinen Insel doch immer mal wieder über den Weg.. 😉

Insgesamt hat es uns sehr gut auf den Philippinen gefallen. Das Meer und der Strand hier sind einfach traumhaft!! Und von China aus sind die Philippinen relativ schnell zu erreichen.

Allerdings würde ich das nächste Mal glaube ich eher auf eine etwas ruhigere, etwas weniger touristische Insel gehen. Uns wurde Palawan, Coron und El Nido sehr empfohlen. Hier gibt es wohl auch noch viele weitere kleine Inseln außen rum, auf die man mit dem Boot fahren kann. Aber auch hier gibt es glaube ich ansonsten nicht ungemein viel zu machen oder zu sehen. Die Philippinen sind einfach bekannt für Meer und Strand und Tauchen. Und schon alleine deswegen lohnt es sich hier mal hinzufahren bzw. fliegen.. 😉 Das Meer und Strand sind wirklich ein Traum hier, wenn die Philippinen nur nicht so weit von Deutschland entfernt wären.. 😉

Ah, eine Sache die wir auf Boracay noch ausprobiert haben und ich vergessen habe bisher zu erwähnen, ist Stand-up Paddling. Das Meer war so ruhig, dass Kyte Surfing oder Katermaran fahren, was wir ebenfalls gerne machen wollten, nicht möglich war. Daher haben wir Stand-up Paddeling mal ausprobiert und auch andere beim Ausprobieren beobachtet.. 😉 war ganz lustig 😉

Bei uns hat es tatsächlich eigentlich relativ schnell geklappt 😉 Wenn man es mal raus hat, ist es aber um ehrlich zu sein fast schon wieder etwas langweilig.. 😉 Aber vielleicht muss man da auch mehr rein kommen.. 😉 Es ist auf jeden Fall anstrengend und so arg schnell sind wir nicht voran gekommen damit.. 😉

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