Shanghai – Unternehmungen: Fahrradausflug am Westbund & Genuss in 10 Gängen

Aktuell haben wir der Jahreszeit nicht ganz angemessen noch recht warmes Wetter gehabt. Am vorletzten Wochenende war es dazu sogar noch schön sonnig. Daher haben wir beschlossen mal wieder einen kleinen Ausflug mit unseren Rädern zu machen. Es ging zum Westbund, das ist meiner Ansicht nach der schönste Teil vom Bund. (Bund = der Seite von Puxi am Fluss entlang) Hier ist es relativ ruhig und es gibt trotzdem noch einiges zu entdecken.

Es gibt hier beispielsweise noch alte Hafenkräne und auch alte Werften und Industriehallen, die zu Museen umgebaut wurden.

An diesem Wochenende haben wir uns ein Museum davon angeschaut, das Westbund Museum. Es zeigt aktuell eine Sonderausstellung in Kooperation mit dem Centre Pompidou in Paris. Die Ausstellung heißt „change of time“ und es werden Kunstwerke von vielen bekannten Künstlern ausgestellt, wie: Picasso, xxx, yay, cbnn

Die Ausstellung war auch wirklich sehenswert, hier ein paar Eindrücke von ihr:

Im Anschluss sind wir mit dem Rad noch weiter zum sogenannten „The Tank“. Dies sind alte Öltanks, die ebenfalls zu Ausstellungsräumen umgebaut wurden.

Aktuell gibt es hier zum Beispiel eine mediale Ausstellung von dem japanisch basierten „team Lab“. In Tokio waren wir in der großen Ausstellung von team Lab und waren wirklich begeistert. War mal etwas ganz anderes und ein Museum, das man mal auf eine etwas andere Art erleben konnte.

Zwischen den alten Öltanks sind Wege und Grünflächen angelegt. Die Tanks selbst werden abends angestrahlt, so dass es auch ohne einen Museumsbesuch ein nettes Erlebnis ist.. 😉

Ja, soweit zu unserem kleinen Sonntagsausflug an den Westbund.. 😉

Genuss in 10 Gängen:

Zu unserem Hochzeitstag haben wir uns ein Essen im „taian table“ gegönnt. Das ist ein Sternerestaurant in Shanghai, das von einem Deutschen geführt wird. Wir wollten bereits letztes Jahr dort essen gehen, allerdings hat uns da die Erkältungswelle einen Strich durch die Rechnung gemacht, sogar gleich zweimal.. 😉 Aber man sagt ja auch so schön, aller guten Dinge sind drei.. 😉 und dieses Mal hat es dann auch tatsächlich geklappt. 😉

Das Restaurant liegt ganz schön versteckt am Ende einer ziemlich „lokalen“ Straße. Zum Glück erhält man mit der Reservierung vorab auch eine Wegbeschreibung, sonst hätten wir das nie gefunden.. 😉

Es ist ein relativ kleines Restaurant mit um die 16 Plätze. Die meisten Plätze sind um die offene Küche herum angeordnet. Das ist ganz cool, so kann man den Köchen bei der Arbeit zuschauen.

Zu essen gibt es ein obligatorisches 8 Gänge Menü, zusätzlich wird empfohlen 2 oder 4 weitere Gerichte aus der Karte auszuwählen. Wir haben uns für 2 zusätzliche Gerichte und damit in Summe für 10 Gänge entschieden.

Wobei mit dem Gruß aus der Küche und den farewell sweets, die es noch dazu gab, waren wir dann quasi auch bei 12 Gängen.. 😉

Die Gänge selbst sind natürlich etwas kleiner, aber trotzdem war ich am Ende auf jeden Fall pappe satt. Patrick hätte auch noch zwei mehr essen können, meinte er.. 😉 auch wenn er natürlich auch nicht hungrig nach Hause gegangen ist.. 😉

Das Essen war super, viele interessante Kreationen und Dinge, die wir so oder zumindest in der Kombination noch nie gegessen haben.

Trotzdem gab es auch ein paar Gänge, die uns nicht geschmeckt haben. Das lag aber eher daran, dass wir einfach kein Freund von foie gras, sea urchin und hairy crab sind.. 😉 selbst wenn diese in einem Sternerestaurant zubereitet werden.. 😉 Diese drei Dinge werden wir also sicherlich nirgends mehr bestellen.. 😉 wenn sie uns hier nicht geschmeckt haben, dann sicherlich auch nirgendwo anders.. 😉

Nach rund 3 Stunden schlemmen war das Menü vorüber. Auch wenn die Gänge relativ zügig hintereinander kamen, dauert es einfach doch eine Weile so viele Gänge zu essen.. 😉

Insgesamt hat es uns hier sehr gut gefallen, war mal ein cooles Erlebnis. Aber natürlich nichts für jedes Wochenende.. 😉

Einziger Minuspunkt, wir fanden die Weine preislich zu teuer und der Service könnte etwas persönlicher sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.